Es war ein würdiger, die Vergangenheit erinnernder, aber inhaltlich auch nach vorne gerichteter Festakt. Landrat Klaus Pavel betont nach der Enthüllung die Zahl &dbquo;32000“. Kein anderer Kreis im Land habe vo viel Heimatvertriebene aufgenommen und ihnen eine neue Heimat gegeben. Oberbürgermeister Gerlach, seine Eltern stammen aus Königsberg, erinnert an die Herausforderungen damals. 50 Prozent Bevölkerungszuwachs waren zu stemmen. Mit der Gedenktafel solle die Erinnerung wach gehalten werden, erklärte Franz Kopetschek – Kreisvorsitzender vom Bund der Vertriebenen, der diese Gedenktafen initiiert hat. Er erinnert an das &dbquo;unveräußerliche echt auf Heimat“ und fordert, auch aktuell und weltweit Vertreibung zu ächten und zu verurteilen.
Beim anschließenden Tag der Heimat in der Sängerhalle Wasseralfingen gibt der Landtagsabgeordnete Winfried Mack zu bedenken dass derzeit 10 Millionen Menschen auf der Flucht seien. Vertreibung sei ein Instrument, den politischen Willen durchzusetzen – freilich den falschen. Immer wieder wird die droße Bereicherung der Ostalb durch die Vertriebenen betont. Auch Mack spricht von der Mitgestaltung dieses Landes durch sie, wirtschaftlich, kulturell und politisch. Gestaltet wurde der Tag der Heimat durch die Gemeinschaft &dbquo;Wischauer Sprachinsel“ die ihre Trachten vorstellte und einige Tänze zeigte.