Deutscher Böhmerwaldbund e.V.


Heimatverband der Böhmerwäldler


Heimatgruppe Aalen

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Die Kost

der Böhmerwäldler

leider_vergriffen
Die Wäldler waren, was die Alltagskost anbelangte, von erstaunenswerter Anspruchslosigkeit, eben der Landschaft, dem Klima, und den wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst.
Das rege Interesse an den Böhmerwäldler Arbeitsmappen hat 1985 Ingeborg Schweigl dazu ermutigt, die Mappe "Die Kost der Böhmerwäldler" zusammenzustellen und zu veröffentlichen.
 
Diese ist heute noch im
erhältlich und kann bestellt werden. Viele Rezepte sind auf den 80 Seiten abgedruckt und spiegeln die Alltags- und Festtagskost der Böhmerwäldler wieder.

 
Beispielhafte Rezepte:
Erdäpfelteig
in den verschiedensten Variationen
G'selchtes
G'standenes
Hochzeitsessen
Karbonadel
Knödel
in vielerlei Art
Kolatschen
Krenfleisch
Mohnstrudel
Reiberliwanzi
Schwammersoß
Zwetschgenwoika
und vieles mehr
Böhmerwäldler Bücherversand
Kochbuch
Gustav Schuster, unser früherer Obmann, berichtet aus dem Brauchtum seines Heimatdorfes, Außergefild:
"Sitte und Brauchtum hängen zusammen und wurzeln im Glauben und der Religion, in der elementaren Bindung des Menschen an das "Göttliche". Die religiöse Grundhaltung (Sitte) drückt sich aus in kultischen Handlungen, besonders Mahlzeiten und Opfern, die als Brauchtum überliefert sind.
Die Sitte wirkte über die religiösen Feste und den kultischen Raum auch in das tägliche Leben hinein und trug zur Bildung von Rechtsbräuchen bei. Sie hatte den Zweck, feste Formen für das Zusammenleben in einer Gemeinschaft zu schaffen und war besonders darauf ausgerichtet, immer wiederkehrende bedeutsame Ereignisse wie Geburt, Hochzeit, Tod, Sonnwende, Ernte u.s.w. stilvoll zu gestalten.
Sitte und Brauch waren und sind an eine größere Gemeinschaft eines Raumes gebunden, die bei bestimmten Anlässen dieselbe Haltung und Denkweise zeigt und sie in gleichen Handlungen (Bräuchen) ausübt."

 
Um diesem gerecht zu werden ist in der Mappe auch das FESTLICHE JAHR eingeteilt in jahreszeitliche Kreise beschrieben. Wie es bei den Vorfahren üblich war - mit den bekannten Gerichten und Speisefolgen. So sind enthalten: der Weihnachtskreis, Faschings- und Fastenzeit, der Osterkreis und der Pfingstkreis.
 
Aber auch so früher alltägliche Dinge wie "
das Kuchelgeschirr" oder "der Schüsselkorb" sind beschrieben.